Anlässlich des Familien-Sonntags und sich dem nahenden Firmenjubiläum der Zahnarztpraxis Dres. Ingrid und Harald Sander in Haslach, findet Kunst zu Kunst.

Für alle Kunstinteressierten machen Frau Dr. Ingrid und Herr Dr. Harald Sander an 3 Tagen ihre Praxisräume zugänglich. Eine schöne Möglichkeit, ohne weit reisen zu müssen, renommierte Arbeiten der Künstlerin Maria Sibylla Merian zu betrachten.

Was das Ehepaar Dres. Sander bewegt hat diese Ausstellung in Ihren Praxisräumen stattfinden zu lassen erzählt das Ehepaar in folgendem Interview.

Liebe Frau Dr. Sander, lieber Herr Dr. Sander – welchen Bezug haben Sie zu der vor 300 Jahren verstorbenen Künstlerin Maria Sibylla Merian? Oder anders gefragt, wie kommen Sie darauf in Ihren Praxisräumen Kunst zu zeigen?

Dr. Harald Sander:
Naja, Anlass ist der 300-jährige Todestag für die große Retrospektive des Werkes der Maria Sibylla Merian und unser anstehendes Praxisjubiläum – keine 300 Jahre (lacht).
Die Künstlerin hat indirekt auch Bezug zu Haslach. – nämlich durch ihren Vater Matthäus Merian, der sicherlich vielen ein Begriff ist. Matthäus Merian hat in der frühen Neuzeit viele Städte am Oberrhein und auch im Kinzigtal gezeichnet und gedruckt. So auch Stadtansichten von Offenburg, Zell am Harmersbach, Schiltach, Hornberg und Haslach – dort bekam er nämlich vom Rat der Stadt ein Abendessen und eine Unterkunft gestellt, als kleine Entlohnung für seine Arbeit. Im Gegenzug bekam die Stadt Haslach ein wirklichkeitsgetreues zeitgenössisches Abbild ihrer Stadt. Das ist besonders wichtig und wertvoll, da im 30-jährigen Krieg und den später nachfolgenden französischen Eroberungskriegen die meisten Aufzeichnungen verloren gegangen sind und nur die Merian Bilder noch die ursprünglichen örtlichen Begebenheiten zeigten. Und das finde ich, nach so langer Zeit, faszinierend.

?(Eine weitere Verbindung sind die Störche in Haslach, die seit kurzer Zeitwieder in Haslach in der Ortenau heimisch sind. Da die Familie Merian aus Basel stammte, haben sie einen Storch im Wappen, der uns an die frühere Häufigkeit diese symbolträchtigen Vögel erinnert.)?

Dr. Ingrid Sander:
Mal ganz davon abgesehen, dass es mir die schönen farbenprächtigen Bilder besonders gut gefallen und ich es toll finde diese zu betrachten, war es uns wichtig, dass wie eine Künstlerin in unseren Räumen haben, die wie wir, mit der Region und unserer Landschaft verbunden ist, die uns schönes schenkt und uns mit farbenfrohen Bilder von Blumen, Schmetterlingen und auch tropischen Eindrücken aus Suriname verzaubert. Einfach unbeschwerte Bilder, die die Seele baumeln lassen und wenn man dann noch das berückende Frauenschicksal der Maria Sibylla Merian liest, sieht man die Bilder in einem ganz anderen Kontext. So geht es mir auf jeden Fall.

Sehen Sie das wie Ihre Frau?

Dr. Harald Sander:
Ja absolut, das ist schön gesagt – dem kann ich nur zustimmen. Mit dieser Ausstellung in unseren Praxisräumen möchten wir unseren Patienten und selbstverständlich auch allen anderen Kunst interessierten Menschen die Gelegenheit bieten, den Blick für die schönen Dinge im Leben zu öffnen und zeigen, dass auch die Begegnung in einer Zahnarztpraxis angenehme Seiten haben kann.

Dr. Ingrid Sander:
Richtig – und auf diese Begegnungen freue ich mich. Mal bei einer anderen Gelegenheit, als bei der Arbeit, mit Haslachern ins Gespräch zu kommen.

Sie arbeiten und wohnen wahrscheinlich nicht erst seit Kurzem hier, oder?

Dr. Ingrid Sander:
Nein, natürlich nicht – wir sind beide hier im Ländle geboren und groß geworden. Mitte der 90-er Jahre haben mein Mann und ich uns im Studium kennengelernt und uns war schnell klar, dass wir in unserer Heimat bleiben wollen.
Jetzt haben wir seit bald 25 Jahren hier in Haslach unsere Zahnarztpraxis und wir haben uns von Anfang an sehr wohl gefühlt.

In 25 Jahren passiert doch einiges – ist Ihnen die Entwicklung Ihres Arbeitsumfelds bewusst oder lässt man sich einfach trieben und plötzlich sind 25 Jahre vergangen?

Dr. Harald Sander:
Ich wäre ein schlechter Unternehmer, wenn ich alles dem Zufall überlassen würde – also ein bisschen Planung gehört schon dazu.
Im Laufe der Jahre hat sich die Praxis immer positiver entwickelt. Die Praxis ist in der Tat über die Jahre auch größer geworden. Das heißt mehr behandelnde Zahnärzte, mehr Mitarbeiter und dementsprechend haben wir die Möglichkeit für unsere Patienten ein ganzheitliches Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten anzubieten, je nach Wunsch und Bedarf. Seit vier Jahren haben wir nun auch ein praxiseigenes Meister geführtes Zahntechnisches Labor integriert, was wiederum eine noch höhere Qualitätsverbesserung und höheres technisches know how bedingt.

Was ist Ihnen in Ihrer Praxis wichtig?

Dr. Harald Sander:
Wir investieren jedes Jahr sehr viel in Technik, Ausstattung und Weiterbildung für uns selbst und unsere Mitarbeiter. Das ist auch eine Einstellungsbedingung für uns, dass unsere Mitarbeiter bereit sind, sich aktiv weiter zu bilden. Wir stehen nie still.

Dr. Ingrid Sander:
Richtig, Stillstand gibt es bei uns nicht. Wir leben für unsere Praxis, bzw. für das was wir tun! Wir sind jeden Tag auf´s neue bemüht – von Montag bis Samstag – unsere Patienten mit höchstem Engagement und immer aktuellem Wissen bestmöglichst zu versorgen.

Was würden Sie sagen, was Sie als Zahnarzt, bzw. Als Zahnarztpraxis auszeichnet?

Dr. Harald Sander:
Wir sind definitiv vielfältig aufgestellt – sozusagen eine „Allrounder Praxis“ mit einem umfassenden Behandlungsspektrum speziell auf unseren Patienten abgestimmt. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal weit über Haslach hinaus, sind unsere langen flexiblen Öffnungszeiten, die unsere Patienten maximale Flexibilität bei der Terminvereinbarung garantieren. Wir können somit die gesamten Aspekte einer zahnärztlichen Behandlung in unserer Praxis vereinen und dementsprechend unseren Patienten anbieten – alles aus einer Hand!

Dr. Ingrid Sander:
Und wenn unsere Patienten dann noch gerne zu uns kommen und wir als Team gerne zusammen arbeiten, weil man sich bei uns wohl fühlen kann, dann ist das doch etwas worauf man Stolz sein kann, gell Harald!

Eine letzte Frage noch – Wieso die Aussage Kunst findet zu Kunst?

Dr. Harald Sander:
Schauen Sie, es gehört Talent und Können dazu so schön und filigran zeichnen zu können wie die Künstlerin in unserer Ausstellung. Es gehört auch Talent und Können dazu, wofür wir seit vielen Jahren gemeinsam leben und arbeiten, unseren Patienten ein schönes Lächeln zu zaubern.

© 2017 Dres. Sander & Kollegen